27.01.08 - Kategorie: Berichte

Von: Dirk

DRIV Lehrgang der Junioren in Johanngeorgenstadt

Am vergangenen Wochennde führte der DRIV einen Junioren-Kaderlehrgang im Erzgebirge durch. Der Lehrgang war aus meiner (Eltern)-sicht sehr gut vorbereitet und wurde von den Verantwortlichen optimal durchgeführt. Für die Kinder war es eine sportliche Herausforderung und hat auch viel Spaß gebracht.

Der Freitagabend war erst einmal Kennenlernen bei einem Ratespiel mit "Wer ist Wer, aus welchem Verein". Die Junioren haben sich mächtig ins Zeug gelegt.

Die Schneeverhältnisse waren am Sonnabend nicht sehr optimal, konnten  aber keinen von den sportlichen Aktivitäten abhalten. Auch vereiste Loipen können ihren Reiz haben. Zwei Gruppen, je nach Leistungsvermögen wurden gebildet und stellten sich den Herausforderungen der Naturgewalten wie Sturm, Sonne, Eis, Kälte und den technischen Unzulänglichkeiten der vor Ort ausgeliehenen Skiausrüstung. Die erste Gruppe verschwand irgendwann mal in der Ferne während Gruppe zwei sich mit den Grundlagen des Langlaufes auf vereisten Loipen befasste. Hut ab davor, die Koordination ist doppelt gefordert. Der Kammloipenweg in den etwas höheren Regionen entschädigte für die Anstregungen mit etwas Sonnenschein und etwas besseren  Bedingungen. Für mich als " zu Fuß Mitlaufender" wurde es sehr schwer,  Anschluß zu halten und Fotos zu schießen.

Das Mittagessen an der Loipe, Kartoffelsuppe, wurde von den Sportlern mit einem wahren Heißhunger eingenommen. Inklusive fliegender Suppenteller, durch Ausrutscher auf dem vereisten Schnee.
Am Nachmittag war dann Teil 2 der Trainingseinheit angesagt. Die mitgefahrenen Eltern bereiteten unterdes den Rücktransport zur Jugenherberge vor. Wir nahmen am späten Nachmittag unsere ausgepowerten Sportler am Kammloipen Parkplatz entgegen. Mein Eindruck,  die Kinder sind dann Abends vollkommen geschaft, sollte sich nicht bestätigen, was die Trainer übrigens schon angekündigt hatten. Es ist für mich als Elternbetreuer sehr erstaunlich,  wie schnell sich die Sportler erholten.

Nach dem Abendbrot gab es dann von Trainer eine neue Herausforderung für die Junioren.
Man kann es kurz so beschreiben: Ein Märchen, mindestens 3 Sätze von jedem und Inlinespeedskating muss irgendwie darin vorkommen. Dafür eine Stunde Zeit und eine knallharte Jury, die das Ganze bewertet. Es wurden schnell Gruppen von den Trainern zusammengestellt, die sich dann in Klausur begaben. Was dann kam, ist meines Erachtens einen Film wert. Ich denke Hollywood ist da meilenweit hinter uns. Es wurde von allen mit Bravour gemeistert. Sieger dieses Märchenwettbewerbs wurde Dornröschen, vor Rapunzel und Schneewittchen. Ein Skater ist bestimmt ein verkannter Schauspieler.

Der Sonntag empfing uns mit einer Mischung aus Schnee und Regen. Unsere Hoffnung, weiter oben muss es schneien, wurde bestätigt. Mindestens 6 cm Neuschnee, zwar etwas feucht, aber immerhin Schnee. Die Sportler stürzten sich voller Hoffnung in die verschneite Loipe. Zum Mittag hin wandelte sich der Schneefall dann irgenwann in immer mehr Regen. Gegen 12.00 Uhr empfingen wir die Sportler am Parkplatz. Die Trainer, lobten unsere Junioren für ihren sportlichen Einsatz, der bis an ihre Leistungsgrenzen ging. Ich glaube es waren alle stolz, die Herausforderungen gemeistert zu haben. Als mitfahrender Elternbetreuer kann ich nur sagen, ich war fasziniert über die Junioren.

Nach einem Mittagessen in der Jugendherberge ging es dann nach Hause.

Ein großen Lob an die Verantwortlichen für dieses sehr schöne Traininslager, ein großen Lob an die Junioren für ihren tollen Einsatz. 

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